
Krumme Pfoten – unser Rheuma-Podcast
Wie lebt es sich mit Rheuma? Was hilft im Alltag? Was sagen die Fachleute? In „Krumme Pfoten“ kommen Betroffene, ÄrztInnen und TherapeutInnen zu Wort – mit ehrlichen Geschichten, wertvollen Tipps und einem offenen Blick auf die vielen Facetten dieser Erkrankung.

Folge 1: Morbus Bechterew – Im Gespräch mit Marion
Wie lebt es sich mit einer chronischen Erkrankung, die jahrelang nicht erkannt wird? In der ersten Folge von Krumme Pfoten erzählt Marion, wie sie mit Anfang 20 erste Symptome von Morbus Bechterew spürte – und dennoch lange keine richtige Diagnose erhielt. Sie spricht über den Schmerz, das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, über den Verlust von Arbeit und sozialen Kontakten – aber auch über Selbsthilfe, Hoffnung und darüber, wie sie heute anderen Betroffenen Mut macht. Ein eindrücklicher und bewegender Auftakt.

Folge 2: Psoriasis-Arthritis – Im Gespräch mit Frau Ressel
Frau Ressel kennt die Klinik an der Weißenburg schon lange. 2017 kam sie das erste Mal – mit einem offenen Fuß, der ein Jahr lang nicht heilte, und einer Diagnose, die sie überraschte: Psoriasis-Arthritis. Damals wurde sie erfolgreich eingestellt, fand endlich das richtige Medikament und lebte lange beschwerdefrei. Dann kam Corona – und kurz darauf das Rheuma zurück, schlimmer als je zuvor. In dieser ersten Folge erzählt die 72-Jährige offen, wie es sich anfühlt, wenn eine Krankheit nach Jahren der Ruhe plötzlich wieder das Leben übernimmt...

Folge 3: Sjögren-Syndrom – Im Gespräch mit Frau Erich
Brennende Augen, Gliederschmerzen, ständige Erschöpfung – und trotzdem bei jedem Arzt die gleiche Auskunft: alles in Ordnung. Zwei Jahre hat Frau Erich gebraucht, bis jemand die richtigen Fragen gestellt hat. Die Diagnose: Sjögren-Syndrom...

Folge 4: Rheuma in jungen Jahren – Im Gespräch mit Frau Gerstner
Frau Gerstner ist 38 Jahre alt. Ihre Hände sind deformiert, sie kann keine Flaschen öffnen, sich nicht selbst anziehen, kaum noch aufstehen. Nicht weil niemand hätte helfen können – sondern weil sich zwei Jahre lang niemand die Mühe gemacht hat, ihr zuzuhören. Zu jung für Rheuma, hieß es. Immer wieder. Und dann: ein Anruf aus der Klinik an der Weißenburg. Ein einziger Tag Behandlung, der ihren Mann bei seinem Besuch sprachlos zurückließ. Er erkannte sie kaum wieder.