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Zuweiser

Zuweisung Ihrer Patienten

Sie als einweisende Kolleginnen und Kollegen sind unsere wichtigsten Partner. Eine vertrauensvolle und reibungslose Zusammenarbeit zum Wohle der Patienten steht in unserem beiderseitigen Interesse.

Zuweiser – Klinik an der Weißenburg
Zusammenarbeit

Eine verlässliche Partnerschaft

Als einzige Fachklinik für Rheumatologie in Thüringen sind wir spezialisiert auf die Behandlung von Rheumaerkrankungen und orthopädischen Rehabilitationsfällen. Wir freuen uns auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Ihnen zum Wohle Ihrer Patienten.

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit bedingt eine schnelle und klare Kommunikation untereinander. Hier erfahren Sie alles Wichtige zur Zusammenarbeit mit uns.

Fachliche Zusammenarbeit
Krankheitsbilder

Was wir behandeln

Spezialisiert auf Rheumatologie, Schmerztherapie und orthopädische Rehabilitation. Hier finden Sie die detaillierten Krankheitsbilder.

Die Rheumatoide Arthritis (auch Chronische Polyarthritis) ist die klassische Erkrankung der Gelenke und führt unbehandelt zur Zerstörung der Gelenke und der Sehnen.

Erste Anzeichen:

  • Oft schleichender Beginn, allgemeines Krankheitsgefühl
  • Stunden- oder tageweises Anschwellen der Gelenke, Rötung, Überwärmung
  • Später ausgeprägte anhaltende Morgensteifheit in den Gelenken
  • Symmetrischer Befall der Gelenke, z.B. beide Hände

Bei Patienten, die unter Schuppenflechte (Psoriasis) leiden, kann es zu Gelenk- und Wirbelsäulenentzündungen kommen. Die Art des Befalls kann sehr unterschiedlich sein.

Erste Anzeichen:

  • Zuerst entwickelt sich die Schuppenflechte: silbrig weißer Befall an verschiedenen Hautstellen, Vertiefungen oder Verfärbungen an den Nägeln
  • Die Gelenkentzündung zeigt sich mit schmerzenden, geschwollenen und schwer beweglichen Gelenken (kleine Gelenke der Finger und Zehen, Knie-, Hüft- und Schultergelenk, Ansatzstellen von Sehnen und Bändern)
  • Meist ist nur eine Körperseite betroffen
  • Ist die Wirbelsäule betroffen: tiefsitzender Rückenschmerz, Morgensteifigkeit, eingeschränkte Beweglichkeit, Verschlimmerung der Schmerzen bei Ruhe (Symptome ähnlich wie bei Morbus Bechterew)

In der Regel gehen diese Erkrankungen mit einer Entzündung und, als deren Folge, mit einer Einsteifung der Wirbelsäule einher. Die Wirbelsäulenentzündung und der Grad der Einsteifung kann sich von einer minimalen Einschränkung bis zu einer totalen Versteifung der gesamten Wirbelsäule ausbreiten. Auch können sich Gelenke und Sehnenscheiden entzünden.

Diese Gruppe von Erkrankungen tritt auch gehäuft in Zusammenhang mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen auf, z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn.

Erste Anzeichen:

  • Tiefsitzender Rückenschmerz über einen längeren Zeitraum (mind. drei Monate) im Bereich Kreuz-Darmbein-Gelenk
  • Der Schmerz strahlt in Gesäß und Oberschenkel aus
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Ruhe
  • Morgensteifigkeit von mindestens 30 Minuten
  • Begleiterscheinungen: Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust, manchmal auch Fieber und Nachtschweiß
  • Tritt meist schon früh (zwischen dem 15.–30. Lebensjahr) und häufig familiär gehäuft auf

Tage bis wenige Wochen nach einer bakteriellen Infektion der Lunge, der Harnröhre oder nach einer Darmentzündung mit Durchfall kann es zu einer akuten Entzündung in meist großen Gelenken kommen. Auch nach Augen- oder Halsentzündungen ist dies möglich.

Für eine Behandlung mit Antibiotika ist es dann zu spät, da bei diesen Gelenkentzündungen das Immunsystem des Menschen sich gegen die eigenen Gelenke wendet und diese Überreaktion mit einer gezielten Therapie beendet werden muss.

Erste Anzeichen:

  • Gelenkbeschwerden (Gelenkentzündung, -schwellung, -überwärmung, überwiegend an Hüfte, Knie, Schulter, Sprunggelenken)
  • Tiefsitzende Rückenschmerzen, Entzündung von Sehnenansätzen
  • Entzündung der Augen, Durchfallerkrankungen
  • Häufiges Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen, Ausfluss

Entzündungen der Blutgefäße im Rahmen einer Polymyalgia rheumatica oder einer Riesenzellarteriitis (Arteriitis temporalis) können erhebliche, rheumatische Schmerzen verursachen. Kommt es zu einem Verschluss der Blutgefäße, können Gewebe und Organe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.

Erste Anzeichen:

  • Allgemeine Krankheitssymptome wie Fieber, Erschöpfung, Gliederschmerzen, nächtliche Schweißausbrüche, Gewichtsabnahme
  • Augenrötung und Sehstörungen, Kopfschmerzen
  • Blutiger Husten oder Schnupfen
  • Taubheitsgefühle und Empfindungsstörungen
  • Bauchschmerzen, blutiger Durchfall / Urin
  • Hautveränderungen (rote Flecken, Knötchen)

Kollagenosen sind Autoimmunerkrankungen, bei denen der Körper eine Entzündung gegen das körpereigene Gewebe auslöst.

Der systemische Lupus erythematodes zeigt sich durch Gelenkentzündungen, aber auch an der Haut, im Blutbild und am Befall weiterer Organe. Typische Zeichen: Überempfindlichkeit bei Sonne, stechende Schmerzen im Brustkorb, schäumender Urin bei Nierenschädigung, Müdigkeit, Gewichtsabnahme, Fieber.

Das Sjögren-Syndrom richtet sich gegen das Drüsengewebe (Tränendrüse, Speicheldrüsen). Typische Zeichen: Trockener Mund, Probleme beim Schlucken, trockene Augen, trockene Schleimhäute.

Beim Raynaud-Syndrom treten zeitweise Durchblutungsstörungen der Finger und Zehen auf – die Finger werden bei Kälte weiß und taub.

Im Rahmen der Kollagenosen kann es auch zu Entzündungen der Muskeln kommen (Myositis / Dermatomyositis / Polymyositis).

Der wichtigste Vertreter dieser Gruppe ist die Osteoporose. Sie tritt mit zunehmendem Alter immer häufiger auf und steht häufig im Zusammenhang mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

Einerseits führen entzündlich-rheumatische Erkrankungen selbst zu einer Osteoporose, andererseits können Rheumamedikamente wie Kortisonpräparate eine Osteoporose verursachen oder fördern. Die rechtzeitige Erkennung und Behandlung ist von besonderer Wichtigkeit zur Verhinderung späterer Schäden.

Die Ablagerung von Gicht- oder Pseudogichtkristallen kann erhebliche Gelenkentzündungen auslösen. Diese sind in der Regel sehr schmerzhaft. Bei der Gicht ist es neben der Bekämpfung der Schmerzen wichtig, die überschüssige Harnsäure wieder aus dem Körper auszuleiten.

Die Ablagerung von Eisen in den Gelenken (Hämochromatose) kann zu einer Knorpelzerstörung und damit zu vorzeitigen Arthrosen führen. Das überschüssige Eisen im Körper muss erkannt und regelmäßig entfernt werden.

Patienten dieser seltenen Erkrankungen sind die „Waisen" des Gesundheitssystems, daher nennt man diese auch „orphan diseases".

Die Sarkoidose ist eigentlich eine Lungenerkrankung, kann aber auch auf die Gelenke schlagen und zu Hautveränderungen führen (Erythema nodosum – Löfgren-Syndrom).

Das Still-Syndrom ist eine Arthritis, die in der Regel im Kindesalter auftritt, aber auch im Erwachsenenalter vorkommen kann. Neben Gelenkentzündungen treten dabei hohes Fieber und Hautveränderungen auf.

Prozess

So funktioniert die Zusammenarbeit

Ein einfacher und klarer Prozess für die schnelle Aufnahme Ihrer Patienten.

1

Anmeldung

Füllen Sie das Anmeldeformular aus und senden Sie es zusammen mit der notwendigen Verordnung/Überweisung an unsere Aufnahme.

2

Bestätigung

Wir prüfen die Unterlagen und bestätigen die Aufnahme. Bei Rückfragen oder Klärungsbedarf nehmen wir Kontakt mit Ihnen auf.

3

Aufnahme

Ihr Patient wird aufgenommen und erhält eine individualisierte Behandlung. Sie erhalten regelmäßig Rückmeldungen über den Behandlungsverlauf.

4

Abschluss

Nach Abschluss der Behandlung erhalten Sie einen ausführlichen Arztbrief mit Empfehlungen für die Nachbehandlung.

Kontakt

Fragen zur Zusammenarbeit?

Kontaktieren Sie uns direkt. Wir helfen Ihnen und Ihren Patienten gerne weiter.

Patientenaufnahme Fachklinik

Ansprechpartnerin

Frau Zickmann-Baßemir

Chefarzt-Sekretariat

Ansprechpartnerin

Frau Ducke

Für dringende Fragen

Telefonische Absprache durch den Haus- oder Facharzt vorab möglich

Notwendliche Unterlagen

  • Ausgefülltes Anmeldeformular
  • Verordnung Krankenhausbehandlung (für stationäre Behandlung)
  • Überweisung (für ambulante Behandlung)
  • Aktuelle Befunde und Laborwerte
Anmeldeformular