Medikamentöse Therapie bei Rheuma
Moderne Behandlungsmethoden für bessere Lebensqualität


Mit modernen Methoden zum Erfolg
Wichtig für jede Art von Therapie ist es, die Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln. Das gilt natürlich auch für die medikamentöse Therapie.
Mit den aktuell zur Verfügung stehenden modernen Behandlungsmethoden kann ein Fortschreiten der Erkrankung deutlich verlangsamt oder sogar völlig zum Stillstand gebracht werden.

Je früher desto besser
Für den Behandlungserfolg ist ein früher Behandlungsbeginn zur Vermeidung von Gelenkschäden notwendig.
Deshalb sollte eine Behandlung mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten (Basistherapien) so früh wie möglich beginnen.
Je früher wir handeln, desto besser können wir Ihre Gelenke schützen und Ihre Lebensqualität erhalten.
Auf die Mischung kommt es an
Grundsätzlich werden verschiedene medikamentöse Ansätze genutzt, die oft kombiniert werden.
Nichtsteroidale Antirheumatika
Verringern Krankheitszeichen wie Schmerzen, haben aber keinen Einfluss auf den Krankheitsverlauf. Dienen zur symptomatischen Therapie.
Glukokortikoide (Kortison)
Haben eine stark entzündungshemmende Wirkung. Sie werden oft in Schubsituationen genutzt. Eine Dauertherapie sollte im besten Fall unter Nutzung von krankheitsmodifizierenden Medikamenten nicht etabliert werden.
Krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs)
Beeinflussen den Krankheitsverlauf aktiv und können die Gelenkschäden bremsen oder sogar völlig verhindern.
Medikamentöse Optionen im Überblick
Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)
Reduzieren Schmerzen und Entzündungszeichen, verändern aber nicht den Krankheitsverlauf.
Glukokortikoide
Wirken bei akuten Schüben sehr effektiv, sollten aber langfristig niedrig dosiert werden.
Krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs)
Der Schlüssel zu langfristigem Erfolg — bremsen oder stoppen die Gelenkzerstörung. Verfügbar als konventionelle Medikamente (csDMARD), Biologika (bDMARD) und JAK-Inhibitoren (tsDMARD).
Erreichen des gewünschten Therapieziels
Der Einsatz der medikamentösen Therapiemöglichkeiten richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten und erfolgt leitliniengerecht. Dabei wird meist die Strategie des „Treat to Target" angewandt — also eine schrittweise Optimierung der Therapie bis zum Erreichen des gewünschten Ziels.
Für die krankheitsmodifizierende Therapie stehen konventionelle Medikamente (csDMARD), die sogenannten Biologika (bDMARD) und JAK-Inhibitoren (tsDMARD) zur Verfügung. Eine Dauertherapie mit Glukokortikoiden sollte im besten Fall unter Nutzung von krankheitsmodifizierenden Medikamenten nicht etabliert werden.
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