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Was bedeutet aktivierende Pflege?

Im Gegensatz zur „versorgenden Pflege“ nimmt die aktivierende Pflege dem Pflegebedürftigen möglichst wenige Tätigkeiten ab. Der/die Pflegebedürftige erhält Anleitung oder Unterstützung, oder je nach den individuellen Fähigkeiten, Impulse zur Befriedigung der Grundbedürfnisse.
Der zeitliche Aufwand für diese aktivierende Pflege ist höher und verlangt dem Pflegenden viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Kenntnis über die körperlichen Fähigkeiten des Patienten ab. Ohne gegenseitiges Vertrauen ist der Erfolg der aktivierenden Pflege erschwert. Zugleich ist das Pflegepersonal vom Antrieb (Willen) des/der Pflegebedürftigen abhängig und muss ihn immer wieder motivieren.
Der Vorteil ist, dass der Pflegebedürftige, seinen körperlichen Einschränkungen zum Trotz nicht in eine passive Rolle fällt, seine Fähigkeiten weiter gefordert sind und somit seine Selbstwahrnehmung und sein Selbstwertgefühl gefördert wird.

 

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11 Sep
Arztfortbildung: ADA/EASD-Positionspapier und seine Folgen für die Praxis

Referent: Dr. med. Frank Huck, Thüringen Kliniken Rudolstadt

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